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CaffË Italyan Style

 

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In Kurze werden die Seiten komplett auf deutsch übersetzt.

Das Cafè ist eine platonische Akademie.
(...)in dieser Akademie wird nichts gelehrt; hier lernt man indes die Kunst der Geselligkeit und der Verzauberung.
Man kann sich unterhalten, erzählen, aber es ist nicht erlaubt, zu predigen, große Reden zu halten, zu unterrichten.
aus „Microcosmi“ von Claudio Magris
(mit freundlicher Genehmigung des Autors)

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Geschichte

Der Geburtsort des italienischen Cafès ist Venedig.

Im Jahre 1585 berichtet G. F. Morosini dem Senat der Republik Venedig: „... sie , vom einfachsten Manne bis zum vornehmsten Herren, sitzen in Gasthöfen und auf der Straße, und zu ihrem Vergnügen trinken sie öffentlich ein schwarzes, sehr heißes Wasser, das man aus einem Samen gewinnt, den sie „Cavèe“ nennen, und von dem sie sagen, dass es einen wach hält.“
Das Getränk Kaffee wird in der Folge so bekannt und verbreitet, dass im Jahr 1683 die erste „bottega del caffé“, also das erste Kaffeehaus entsteht, auf das viele weitere folgen. Bis zum Ende des Jahrhunderts gibt es dann bereits mehr als 200 davon. Eine der 1750 von Goldoni verfassten Komödien handelt dann auch in einem Cafè: Kaffee ist nicht mehr nur der Name des Produkts, sondern Synonym für den Ort, an dem das Getränk zu sich genommen wird, an dem man sich trifft und verabredet. Synonym auch für den venezianischen Lebensstil und den weltoffenen Geist, der im Kaffeehaus die ideale Gelegenheit findet, sich jeder Diskussion zu stellen, sei sie auch noch so kompliziert oder pikant, und über Politik, Kultur, Geschäftliches und Vergnügliches zu sprechen.
Dies sind auch die historischen Wurzeln, gleichsam die „genetische Landkarte“ von Caffè del Doge, im Herzen Venedigs und in unmittelbarer Nähe der Markthallen von Rialto. Man schreibt das Jahr 1952, als Ermenegildo Rizzardini in der Calle dei Cinque die Kaffeerösterei Torrefazione Artigiana Extra Doge eröffnet.
Der Rest der Geschichte spielt in der Gegenwart. Heute wird das Unternehmen von einem jungen Management geleitet, das sich als eifersüchtiger Hüter einer Arbeitsweise versteht, welches das unverkennbare Aroma des „Venetian Style“ verkörpert: Kaltmischung und helle Röstung.

 

Notiz Palazzo Grassi Palazzo Grassi

 

 
         

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